(Veranstaltungs-)Hinweise

Offener Feministischer Stammtisch 25.06.

Catcalling und Umgangsstrategien mit Input von Catcalls of Gießen

19:30 Uhr Anschlussverwendung Grünbergerstr. 22

 

Eltern gegen rechts in Gießen und Umgebung

Sei dabei beim nächsten online-meeting und mach mit bei Eltern gegen rechts in Gießen und Umgebung

Donnerstag 25.6. 20:30 Uhr

(den Link erhältst du nach kurzer Anmeldung über Instagram oder per Mail egr-giessen@posteo.de )

 

Trialog der Religionen zum Thema "Religiöse Praxis im Alltag“


am 25. Juni 2026 um 20 Uhr in der Landsynagoge Roth

 

Welche Bedeutung hat das tägliche Gebet für Gläubige im Judentum im Christentum und im Islam? Sind religiöse Feste wie das islamische Fastenbrechen, die christliche Osterfeier oder das jüdische Purimfest nurmehr reine Pflichtveranstaltungen für Gläubige oder werden sie in Familien, im Freundeskreis und im Alltag vollzogen? In der Trialog-Veranstaltung dieses Jahres geht es darum, wie gläubige Menschen ihre Religiosität praktizieren und erleben.

In den religiösen Texten und Traditionen des Judentums, des Christentums und des Islam prägen jeweils spezifische große Feste und religiöse Feierlichkeiten im Jahresverlauf das Leben in den Gemeinden. Im Koran, in der Bibel und im Talmud gibt es zahlreiche Vorschriften für Gebets- und andere religiöse Praktiken. In welcher Form werden diese gelebt? Vielleicht sind manche religiösen Praktiken seit vielen Jahrhunderten unverändert und finden auch im modernen Lebensalltag ihren Ausdruck. Möglicherweise gibt es aber auch individuelle Varianten und Gestaltungen der eigenen Religiosität, die von den Überlieferungen abweichen und die sich dem Wandel der Lebenswelten angepasst haben. Wir möchten darüber mit den geladenen Gästen aus dem Judentum, Christentum und Islam ins Gespräch kommen und zugleich herausfinden, ob es verwandte Praktiken gibt, die den Teilnehmenden übereinstimmend wichtig sind. Auch das Publikum wird in die Diskussionsveranstaltung einbezogen.

 

Podiumsteilnehmende sind:

Prof. Dr. Edith Franke, Religionswissenschaftlerin an der Philipps-Universität Marburg, als Moderatorin

Thorsten Schmermund, Mitglied des Gemeinderats der Jüdischen Gemeinde Marburg, für das Judentum

Katharina Zinnkann, Pfarrerin für das evangelische Christentum der Kirchengemeinde Roth

Elisabeth Mertes, kath. Vorstandsmitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Marburg und Religionslehrerin, für das katholische Christentum

Esat Öztürk, Doktorand der Islamwissenschaft an der Universität Marburg, für den Islam

 

Begegnen, plaudern, genießen und gemeinsam feiern.

Sommerfest im Freiwilligenzentrum für Stadt und LK Gießen e.V. 

Freitag, 26. Juni von 15 bis 19:00 Uhr

Walltorstr. 17 in Gießen

Eingang vom Asterweg

Mitbringe-Buffet:

Wir freuen uns auf viele Köstlichkeiten fürs Buffet!

 

Schauen und Sprechen

Theater erleben, Deutschkenntnisse verbessern!

Bei Schauen und Sprechen erleben wir gemeinsam unterschiedliche Angebote im Stadttheater Gießen. 

Im Anschluss kommen wir in entspannter Runde ins Gespräch: Was sind deine Eindrücke? Welche Fragen hast du? Höre andere Meinungen und formuliere eigene Gedanken!

Melde dich an, erlebe das Theater mit uns und verbessere deine Deutschkenntnisse! 

 

Wie funktioniert Schauen und Sprechen?

  • Suche dir dein Lieblingsstück unten aus
  • Reserviere dein 5€ Ticket unter 017621450481 oder unter sarah.kempf@angekommen-giessen.de
  • Bezahle dein Ticket direkt vor der Theateraufführung in Bar
  • Genieße das Theater mit anderen Menschen zusammen!
  • Komm ins Gespräch und verbessere dein Deutsch

 

Druck - Freitag 26.6.2026

19:20 Uhr Treffpunkt vor d.Kleinen Haus (Berliner Platz)

19:30 Uhr Einführung

20:00 Uhr gemeinsames Schauen

21:50 Uhr gemeinsames Sprechen

 

Dashad der Bruder von bei Shirin und Hassan sitzt im Gefängnis. Er hat einen Fehler gemacht. Jetzt wartet er auf das Urteil. Shirin denkt, das ist die Folge von seinem Verhalten. Hassan denkt, das System ist unfair. Es behandelt sie schlecht und gibt ihnen keine Chance. Alle verdächtigen sie. Es gibt keine gute Zukunft. Er verbringt seine Zeit mit Freunden im Park. Shirin versucht etwas anderes. Sie stellt sich den Problemen und kämpft gegen Vorurteile. Nach kurzer Zeit wird Hassans Wut sehr stark. Seine Wut wird politisch. Das heißt: Er will etwas verändern. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er einen Plan, wie sind diese politische Energie öffentlich zeigen können. 

Der Text von Arad Dabiri hat einen besonderen Rhythmus und Klang. Er zeigt Probleme in unserer Gesellschaft. 

Zum Beispiel:

  • Ungleichbehandlung
  • Herkunft
  • Verantwortung
  • Freiheit

E-Mail schreiben

CSD Marburg

Queers on the Rise

Demo: 27.6.2026, 15:00 Uhr Hauptbahnhof Marburg

 

Samstag 27.6.2026 Demokratie-Fest am Allendorfer Wochenende

14 bis 15:00 Uhr bewegen

Wanderung

Straße der Demokratie: erste Stationen erleben

Ca. 1,7 km Treffpunkt Rathaus

 

15 bis 18:00 Uhr begegnen

Fest im Künstlerhof

Ausstellung und Quiz Fake News/Desinformation

Mitmachen bei der Straße der Demokratie

Spiele und Kinderschminken

frische Waffeln vom Heimatverein im Künstlerhof Arnold

 

18 bis 19:00 Uhr genießen im Künstlerhof Arnold

Abendbrot aus dem „Brotkasten“und Konzert von Jugendlichen für alle

 

Eintritt frei

 

30 Jahre Arbeitskreis Landsynagoge Roth e.V. 

11. Bis 12. Juli 2026 Festwochenende Einladung

Wir freuen uns auf zahlreiche Nachkommen jüdischer Familien aus den USA, Schweden und Deutschland und laden herzlich zu Begegnungen im Rahmen des Konzerts, des Festakts und des Straßencafés ein!

 

Samstag 11. Juli 2026 20:00 Uhr Konzertveranstaltungen in der Synagoge

Eintritt frei

„Emigratsie“ 

jiddische Lieder über Vertreibung, Flucht und Fremdsein

Duo Mandos und Kaatz (Hamburg)

 

Sonntag 12. Juli 2026 14:00 Uhr Festakt und gemütliches Beisammensein rund um die Synagoge

Geplant sind unter anderem:

  • Ansprachen von Landrat Jens Womelsdorf und
  • Bürgermeister Markus Herrmann
  • Ansprachen unserer jüdischen Gäste
  • eine Rückschau in Bildern auf 30 Jahre Vereinsarbeit
  • musikalische Umrahmung durch Annika Rink (Gitarre)
  • Begegnungs- und Straßencafé
  • Führungen in der Synagoge
  • virtueller Rundgang mit VR Brillen
  • Angebote für Kinder

 

Adresse der Landsynagoge Roth

Landstraße 28 a, 35096 Weimar-Roth

 

Save the Date

Dyke* March in Marburg 

19. Juli 16:00 Uhr Hauptbahnhof

 

Weitere Informationen

Online-Talk: "Männlichkeit unter Druck - warum Sexismus am Arbeitsplatz allen schadet und wie wir das überwinden"

Donnerstag, 25. Juni 2026, 14:00-15:30 Uhr (via Zoom)

Sexismus am Arbeitsplatz ist kein Randphänomen. Er zeigt sich nicht nur in den großen Skandalen, sondern auch in Sprüchen, Machtspielen und Rollenbildern, die viel zu oft als normal durchgehen. Besonders betroffen sind Frauen, queere Menschen und alle, die nicht ins klassische Rollenbild passen.

Gleichzeitig geht Sexismus am Arbeitsplatz noch immer besonders häufig von Männern aus. Haben wir also ein Männerproblem – oder genauer: ein Problem mit überholten Vorstellungen von Männlichkeit? Vor diesem Hintergrund laden wir Sie herzlich zur Online-Diskussion ein: „Männlichkeit unter Druck – warum Sexismus am Arbeitsplatz allen schadet und wie wir das überwinden können“. 

Gemeinsam mit Expert*innen und den Teilnehmenden diskutieren wir, warum sich sexistische Muster so hartnäckig halten, welche Kosten sie für Teams, Beschäftigte und Organisationen verursachen und wie wir sie überwinden können.

 

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:

  • Warum tun sich gerade Männer oft schwer mit Gleichstellungsthemen?
  • Wie können Männer zu Verbündeten werden, statt alte Rollenbilder zu stabilisieren?
  • Inwiefern sind Männer auch von Sexismus betroffen?
  • Wie wirken sich Sexismus und männlich dominierte Arbeitskulturen auf Mitarbeitende, Teams und Organisationen aus?
  • Was braucht es, damit aus Problembeschreibung endlich Veränderung wird?

Programm:

  • Impuls von Dr. Marc Gärtner, Bundesforum Männer, Referent für internationale Gleichstellungspolitik: Lebensgefühl und Einstellungen von (jungen) Männern, Hürden und Erreichbarkeit für Gleichstellungsthemen und neue Männlichkeitsvorstellungen
  • Impuls von Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung: Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – wie schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und was braucht es, damit es in der Praxis gut wirkt?

An der anschließenden Diskussionsrunde werden zudem teilnehmen: 

  • Martin Speer, Bestsellerautor, Speaker, Berater und HeForShe-Botschafter für UN Women Deutschland mit den Schwerpunkten Male Allyship, Geschlechtergerechtigkeit, Sexismus, Feminismus und Führung
  • Ceyda Keskin, Referentin Projekt “make it work!“ – für einen Arbeitsplatz ohne sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt, Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff:)

Moderation: Stefanie Lohaus, Mitglied der Geschäftsführung, EAF Berlin

Zur Anmeldung

 

MIA Hessen: Melde- und Informationsstelle für Antizignaistische Vorfälle

Diskriminierung sichtbarer machen, Antiziganismus bekämpfen! 

MIA ist eine zivilgesellschaftliche Melde- und Informationsstelle zum bundesweiten Monitoring von Antiziganismus. Sie sind als regionale Meldestelle für Hessen zuständig. MIA Hessen ist eine Kooperation des Hessischen Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma und des Förderverein Roma. Gemeinsam engagieren sie sich gegen Antiziganismus, für Sensibilisierung zum Thema und für gesellschaftliche Teilhabe. 

Mit MIA Hessen sollen antiziganistische Vorfälle, erfasst, dokumentiert und ausgewertet werden, um Diskriminierung in Hessen sichtbarer zu machen, um sie wirksamer zu bekämpfen. 

 

Vorfall melden 

Bitte melden Sie MIA, wenn Sie einen antiziganistischen Vorfall erlebt oder beobachtet haben. Alle Meldungen werden anhhonymisiert und vertraulich behandelt. Sie entscheiden, wie mit Ihrer Meldung umgegangen wird. Verifizierte Vorfälle werden systematisiert und ausgewertet. Einige davon werden zudem auf den Social-Media-Kanälen von MIA 

dokumentiert - selbstverständlich in anonymer Form. 

Vorfälle können in jeglicher Sprache rund um die Uhr sowohl über das untenstehende Meldeformular als auch per Anruf, Nachricht und Sprachnachricht eingereicht werden. 

Außerdem können Sie sich per Email melden: mia-hessen@mia-bund.de

 

Weitere Informationen und Kontakt 

Webseite: https://hessen.antiziganismus-melden.de/ 

E-Mail-Adresse: mia-hessen@mia-bund.de 

Melde-Telefon: 

hessischer Landesverband Deutscher Sinti und Roma: 0179-7347787 

Melde-Telefon Förderverin Roma e.V.: 0163-6971067 

 

Antiziganismus bekämpfen: 

Ihre Meldung ist wichtig! 

1. Bitte beschreiben Sie hier den Vorfall so genau wie möglich. Was ist passiert? 

2. An welchem Ort fand der Vorfall statt? Wie haben 

Sie / Passant_innen reagiert? 

3. Aus Gründen des Datenschutzes wir gebeten, keine Klarnamen anderer Personen anzugeben. 

 

Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich in Ihrem Fall um Antiziganismus handelt, melden Sie den Vorfall gerne! 

In einem ersten Gespräch kann dies geklärt werden und bei Bedarf wird an entsprechende Stellen weiterverwiesen, bei denen Sie weitere Unterstützung bekommen. 

Es wird um Verständnis gebeten, dass aus Gründen der Datensicherheit keinen direkten Upload von Bild- und sonstigem Material über das Formular angeboten werden kann. Es besteht jedoch die Möglichkeit, etwaiges Material per E-Mail an mia-hessen@mia-bund.de einzusenden. 

 

„Die Bekämpfung von Antiziganismus ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung unserer rechtsstaatlichen Verfasstheit. MIA trägt zur Festigung unserer demokratischen Werte bei und fördert das Zusammenleben in unserer Gesellschaft. “ – Romani Rose

 

Bedarfserhebung des Verband gegen Rassismus

Der Verbund gegen Rassismus möchte mit einer Bedarfserhebung herausfinden, welche Unterstützungsbedarfe und Herausforderungen im Themenfeld Rassismus aus Sicht der Praxis besonders relevant sind, wo die größten Leerstellen bestehen und welche (Vernetzungs-)Strukturen und Angebote es bräuchte, um diese Lücken aufzufangen.

 

Gerade in einer Zeit, in der rassismuskritische Arbeit zunehmend unter Druck steht, ist es wichtig, Erfahrungen, Herausforderungen und Anforderungen aus zivilgesellschaftlichen, migrantischen und (post-)migrantischen Organisationen sowie Community-Zusammenhängen sichtbar zu machen.

Unser Ziel ist es, das Themenfeld Rassismuskritik zu stärken und gezielte Angebote zu entwickeln, die sich an euren Bedarfen, Erfahrungen und Perspektiven orientieren.

 

Die Umfrage dauert etwa 12 bis 15 Minuten, ist anonym und kann auf Wunsch am Ende durch die Angabe von Kontaktdaten ergänzt werden, wenn du im weiteren Prozess eingebunden bleiben oder die Auswertung erhalten möchtest. 

Hier geht es zur Umfrage: 

https://survey.lamapoll.de/Bedarfsabfrage_im_Themenfeld_Rassismus

 

Bitte nur eine Teilnahme pro Organisation. Die Beantwortung der Fragen ist bis zum 30.06.2026 möglich.

 

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Der Verbund gegen Rassismus möchte mit einer Bedarfserhebung herausfinden, welche Unterstützungsbedarfe und Herausforderungen im Themenfeld Rassismus aus Sicht der Praxis besonders relevant sind, wo die größten Leerstellen bestehen und welche (Vernetzungs-)Strukturen und Angebote es bräuchte, um diese Lücken aufzufangen.

 

Gerade in einer Zeit, in der rassismuskritische Arbeit zunehmend unter Druck steht, ist es wichtig, Erfahrungen, Herausforderungen und Anforderungen aus zivilgesellschaftlichen, migrantischen und (post-)migrantischen Organisationen sowie Community-Zusammenhängen sichtbar zu machen.

Unser Ziel ist es, das Themenfeld Rassismuskritik zu stärken und gezielte Angebote zu entwickeln, die sich an euren Bedarfen, Erfahrungen und Perspektiven orientieren.

 

Die Umfrage dauert etwa 12 bis 15 Minuten, ist anonym und kann auf Wunsch am Ende durch die Angabe von Kontaktdaten ergänzt werden, wenn du im weiteren Prozess eingebunden bleiben oder die Auswertung erhalten möchtest. 

Hier geht es zur Umfrage: 

https://survey.lamapoll.de/Bedarfsabfrage_im_Themenfeld_Rassismus

 

Bitte nur eine Teilnahme pro Organisation. Die Beantwortung der Fragen ist bis zum 30.06.2026 möglich.

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„LESBISCHE SICHTBARKEIT WIRKT WEIT ÜBER DIE COMMUNITY HINAUS“

Landesregierung startet anlässlich des Tags der lesbischen Sichtbarkeit die Ausschreibung des Preises für Lesbische Sichtbarkeit 2026 

 

Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit am 26. April startet Hessen die Ausschreibung des Preises für Lesbische Sichtbarkeit 2026. Die Auszeichnung, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal verliehen wird, ist mit 10.000 Euro dotiert und rückt Menschen und Initiativen in den Vordergrund, die lesbisches Leben sichtbar machen und gesellschaftliches Engagement stärken. 

 

„Es braucht Mut, mit der eigenen Geschichte sichtbar zu sein – und sichtbar zu bleiben. Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit möchte ich allen Engagierten in Hessen für ihren Mut und ihren Einsatz danken. Denn lesbische Sichtbarkeit wirkt weit über die Community hinaus und ist für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung“, erklärt Sozialministerin Heike Hofmann anlässlich des Ausschreibungsstarts. Die Landesbeauftragte für Antidiskriminierung, Berivan Şekerci, betont die Bedeutung des Preises gerade in einer Phase gesellschaftlicher Spaltung: „In einer Zeit intensiver gesellschaftlicher Debatten über Vielfalt und Zusammenhalt ist es wichtig, immer wieder klar zu zeigen, wofür wir stehen: für ein respektvolles und offenes Miteinander.“

 

Preisverleihung im November im Biebricher Schloss 

 

Zuletzt wurde der Preis für Lesbische Sichtbarkeit 2024 an Nicole Peinz verliehen, die das queere Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt SCHLAU Frankfurt mitaufgebaut und queere Bildungsarbeit hessen- und bundesweit vorangebracht hat. Wer den Preis in diesem Jahr erhält, entscheidet wieder eine unabhängige Jury. Verliehen wird die Auszeichnung von Sozialministerin Hofmann am 13. November 2026 im Wiesbadener Schloss Biebrich.

 

Nominierungen sind ab sofort und bis zum 24. Juli 2026 möglich. Weitere Informationen zum Preis, den früheren Preisträgerinnen und zum Nominierungsverfahren finden Interessierte auf der Webseite antidiskriminierung.hessen.de.

 

"Die AdiNet Buchempfehlung"

In unserer Rubrik "Die AdiNet Buchempfehlung" stellen wir jeden Monat Bücher vor, mal älter, mal brandneu aber auf jeden Fall wichtige Werke für aktuelle Debatten.

 

Jake Hall, Jasjyot Singh Hans, Helen Li und Sofie Birkin

Drag ist Kunst

"Die Geschichte des Drag wurde von vielen Überschneidungen geprägt: Mode, Theater, Sexualität und Politik – alle Aspekte kamen zusammen, um die Show zu schauen, die heute Millionen von Menschen fabelhaft unterhält. Journalist*in Jake Hall taucht tief in die Anfänge des Drag ein, zeichnet den Weg bis in die Gegenwart und darüber hinaus. Leuchtende Illustrationen erzählen die reiche Geschichte vom Kabuki-Theater bis zu Shakespeare, vom revolutionären Stonewall Riot bis hin zur blühenden New Yorker Ballsaalszene. Das Buch bietet auch faszinierende Einblicke in die Zukunft des Drag mit Beiträgen von berühmten Drag-Persönlichkeiten wie The Vixen, Crystal Rasmussen, Sweatmother und Don One."

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Zum Buch

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Bundeszentrale für politische Bildung

Handreichung "Kritische Auseinandersetzung mit Klassismus"

"Mit der Handreichung möchten wir Ihnen Informationen und praktische Aktivitäten an die Hand geben, um mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über Klassismus (d.h. Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft und/oder sozialen Position) ins Gespräch zu kommen. Es geht uns darum, Ihnen und Ihren Teilnehmenden einen Einstieg in die kritische Auseinandersetzung zu ermöglichen.

Pädagogische Fachkräfte fordern wir auf, neue Wege zu gehen: Durchbrechen Sie Abläufe, bauen Sie Aufgabenstellungen um und machen Sie sich die aufgeführten Aktivitäten zu eigen!"

Zur Handreichung

 

"Die AdiNet-Podcast-Empfehlung"

In unserer Rubrik "Die AdiNet-Podcast-Empfehlung" stellen wir Podcasts vor. Dieses Mal: 

 

beratungsnetzwerk hessen

Demokratiezentrum Hessen

Extreme Zeiten

Tradewives - Rüchschritt mit Reichweite

"Auf TikTok und Instagram erleben sogenannte Tradwives (kurz für Traditional Wives) gerade einen massiven Aufschwung. Sie inszenieren sich in blütenweißen Küchen, backen Brot von Grund auf, tragen Schürzen im 50er-Jahre-Stil und präsentieren ein Leben, in dem die Frau für Haushalt und Familie zuständig ist, während der Mann das Geld verdient. Was auf den ersten Blick wie ein harmloser Lifestyle-Trend wirkt, hat bei genauerem Hinsehen eine politische Dimension – denn die romantisierten Bilder transportieren Botschaften über Geschlechterrollen, Weiblichkeit und gesellschaftliche Ordnung, die weit über Brotrezepte hinausgehen.

Sophia Fechter, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Demokratiezentrum der Philipps-Universität Marburg, forscht zu Onlinephänomenen und deren Einfluss auf politische Auseinandersetzungen. Im Gespräch mit Angela Fitsch erklärt sie, warum der Tradwife-Trend echte gesellschaftliche Ängste aufgreift und gezielt nutzt, welche Verbindungen zur Manosphere und rechten Bewegungen bestehen und warum es sich lohnt, hinter die perfekt ausgeleuchteten Küchen zu schauen."

Zum Podcast

 

(Stellen-)Ausschreibung

Werde ein Teil von Soul niederschwellige vorurteilsbewusste psychosoziale Beratung in Marburg

Bewirb dich jetzt! Bewerbungsfrist: 30.6.2026

 

Du möchtest Menschen in Krisen begleiten?

  • Bist empathisch offen und kommunikativ
  • hast einen Studienabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung im Sozialen, Pädagogischen, psychologischen oder medizinischen Bereich
  • sprichst eine dieser Sprachen fließend: Arabisch, Spanisch, Dari, Somalisch, Türkisch, Albanisch, Russisch, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch oder eine weitere

von Soul: The world is a better place with you

 

Kontakt

Ideen, Vorschläge, Informationen ...

­Unser Netzwerk lebt von Ihrem Mitwirken. Lassen Sie uns gerne Ideen, Veranstaltungshinweise etc. zukommen. Wir wollen Sie und Ihre Projekte unterstützen, Ihre Reichweite erhöhen und vielleicht zuvor noch unbekannte Akteur*innen bekannt machen und vernetzen. 

AdiNet Mittelhessen

AdiNet Mittelhessen ist eines von vier regionalen Antidiskriminierungsnetzwerken in Hessen, die durch die Antidiskriminierungssstelle in Wiesbaden gefödert werden.
 
Unser Ziel ist der Zusammenschluss und die Kooperation möglichst vieler Akteur*innen der Antidiskriminierungsarbeit in der Region Mittelhessen.
Gemeinsam wollen wir Diskriminierung sichtbar machen und ihr entgegen treten.

Das Projekt AdiNet Mittelhessen wird getragen vom Landkreis Gießen und gefördert durch die Hessische Antidiskriminierungsstelle beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

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Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.

Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. wurde im Jahr 2019 in Gießen an der Lahn gegründet, mit dem Ziel, ein Netzwerk für Engagierte und Interessierte im Bereich der „Antidiskriminierung“ zu etablieren, um das Bewusstsein über Benach­teiligungsformen und das Wissen über wirksame Gegenstrategien gemeinsam in die Breite zu tragen. Der Antidiskriminierungsverein Mittelhessen e.V. reagiert auf den Bedarf einer horizontal und mehrdimensional ausgerichteten Antidiskriminierungs­arbeit. Er macht es sich zur Aufgabe, in regionaler und interkommunaler Zusammen­arbeit ein niederschwelliges und wohnortnahes Unterstützungsangebot für Menschen in der Region Mittelhessen zu schaffen, die von Diskriminierung betroffen und bedroht sind, um sie zu ermutigen und in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken (Empowerment).

Antidiskriminierung Mittelhessen e.V.